„Neues schaffen“: Die Würde des schöpferischen Handwerks

Wortmeldung Juli
Bild: Frank Waterstraat

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Vom Metallbaukasten aus der Kindheit bis zur biblischen Schöpfungsgeschichte: Warum kreatives Tun und das Handwerk eine tiefe Würde besitzen und Segen bringen. Anlässlich der neuen Wortmeldung im Juli blickt Pastor Frank Waterstraat aus dem Team „Arbeit und Wirtschaft“ der Evangelischen Agentur auf die Faszination des Erschaffens.

Die Erinnerung an einen alten Metallbaukasten aus Kindheitstagen weckt Bilder von schier unendlichen Möglichkeiten. Aus einfachen Streben, Schrauben und Muttern entstanden Flugzeuge, Schiffe oder Möbel. Was man sich vorstellte, wurde in die Wirklichkeit umgesetzt. Zu Beginn einer neuen Aufgabe oder ,Maßnahme‘ steht man oft vor einem leeren Tisch – doch im Baukasten schlummert bereits eine ganze Welt, die darauf wartet, neu geformt zu werden.

Diese schöpferische Tätigkeit erinnert in aller Demut an den biblischen Urtext des Erschaffens. Die Schöpfungsgeschichte erzählt, wie Gott die Welt ins Dasein bringt und den Menschen mit seinen eigenen Händen aus der Erde formt.

Die Faszination des Handwerks

Genau hier liegt auch die besondere Würde von Handwerker:innen sowie der Ingenieurskunst: Ohne ihr Konstruieren und Schaffen wäre nichts da. Sie stellen reale Dinge her, die es ohne ihren Einsatz nicht gäbe. Ob ein kunstvoll geschmiedetes Geländer, ein maßgefertigtes Möbelstück, eine filigrane Uhr oder ein medizinisches Präzisionsinstrument – Handwerk macht das eigene Geleistete anfassbar und sichtbar.

Am Ende entsteht immer etwas Sinnvolles und Hilfreiches für das Leben anderer Menschen. Auf dieses kreative Tun zum Wohle der Gemeinschaft dürfen Menschen stolz sein – es ist gesegnet vor Gott und den Menschen.