Angesichts des globalen Artensterbens rückt die Bewahrung der biologischen Vielfalt zunehmend in den Fokus kirchlichen Handelns. Ein neuer Fachbeitrag der Referentin für Umweltschutz in der Evangelischen Agentur, Sophie Schäfer, beleuchtet den Artenschutz als zutiefst christlichen und ethischen Auftrag.
Der Impuls schlägt eine Brücke von den biblischen Schöpfungsberichten zur Naturwissenschaft. Der Mensch ist demnach kein Beherrscher von außen, sondern Teil der Schöpfung. Der biblische Auftrag, die Erde zu „bebauen und zu bewahren“, verpflichtet zu fürsorglicher Verantwortung statt zur Ausbeutung.
Die theologischen Einsichten münden in konkrete Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden vor Ort:
- Naturnahe Flächengestaltung: Kirchliche Umweltteams beraten Gemeinden bei der Umwandlung von artenarmen Rasenflächen in blühende Lebensräume.
- Friedhöfe als Rückzugsorte: Kirchliche Friedhöfe werden gezielt als naturnahe Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleinsäuger weiterentwickelt.
Zum vollständigen Beitrag zur Theologie der Biodiversität