„In der Geschichte von Rut und Noomi geht es um Frauenfreundschaft und Armut, um Frauen, die sich gegenseitig unterstützen und weiterbringen, um patriachale Verhältnisse, in denen Männer die Löser sind, um Klugheit und Vertrauen. Immer wieder ist es faszinierend, wie viele Anknüpfungspunkte für heute in diesen alten Geschichten der Bibel zu finden sind.
Frauensonntag bedeutet nicht, dass nur Frauen zum Gottesdienst kommen sollen. Ganz im Gegenteil! In diesem Gottesdienst, den meist eherenamtliche Frauen vorbereiten, spielt die Frauenperspektive eine wichtige Rolle“, erklärt Susanne Paul, Beauftragte für Genderfragen in der Evangelischen Agentur der Landeskirche Hannovers.
Zum Frauensonntag 2026 haben die Evangelischen Frauen der Landeskirche Hannovers zahlreiche Fortbildungen in den Gemeinden angeboten. Die vom Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFID) herausgegebene Arbeitshilfe zum Frauensonntag 2026 steht weiterhin zur Verfügung und unterstützt bei der Vorbereitung und Durchführung eigener Veranstaltungen.